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-Unsere Freizeit für ihre Sicherheit-


Am 15.05.2012 berichtete die Lausitzer Rundschau von den diesjährigen Stadt- und Gemeindemeisterschaften im Feuerwehrsport:

Viel Wasser auf dem Bärenklauer Sportplatz

Granoer und Bresinchener Wehren bei Wettkämpfen erfolgreich


 

Bärenklau Die Gubener und Schenkendöberner Feuerwehren haben kürzlich auf dem Bärenklauer Sportplatz ihre Gemeinde- und Stadtmeisterschaft ausgetragen. Disziplinen wie Löschangriffe, Feuerwehrstaffeln und Hindernisparcours mussten bewältigt werden.

 


(Foto: Ute Richter)

 

Auf dem Sportplatz Bärenklau haben zwölf Männer-, zwei Frauen- und sechs Kinderteams um den Sieg gekämpft. Taubendorf trat mit Teams aller Kategorien an. Eine gute Nachwuchsarbeit zeigte sich daran, dass sie gleich mit drei Kinder- sowie je einer Frauen- und Männermannschaft starteten.

 

Ortswehrführer Sven Rogoski sagte: "Natürlich sind nicht alle Kinder aus Taubendorf. Unsere Frauen haben einen großen Anteil, dass die Nachwuchsarbeit so gut läuft." Schon durch die Schule ergeben sich Gespräche mit anderen Müttern, die dann ihre Kinder zur Feuerwehr bringen.

 

Am vergangenen Samstag stellten sie auch die jüngste Mannschaft mit Startern von sechs Jahren. Alte Hasen im Alter von 19 bis 30 Jahren sind dagegen die sieben Männer vom Granoer Team, die sich am Ende den ersten Platz im Löschangriff Nass erkämpften.

 

Nach dem Gemeindewettkampf geht es oft noch in andere Orte zu Feuerwehrausscheiden. Bei den Stadtmeisterschaften der beiden Wehren aus Guben war dieses Jahr nur die Feuerwehr aus Bresinchen am Start. Sowohl bei den Männern als auch bei den Kindern waren die Bresinchener somit die Gewinner. Mit dabei waren seit vielen Jahren auch polnische Teams. Aus Tschebiechow, der Partnergemeinde Schenkendöberns, sowie aus Markosive, der Partnergemeinde von Groß Gastrose, traten je ein Männer- und zwei Kinder Teams außerhalb der Wertung an.

 

Für einige Feuerwehrmitglieder gab es noch eine Überraschung: 25 Kameraden wurden ausgezeichnet, zehn in die nächsthöhere Stufe befördert. Darunter Daniel Krug und Ralf Buder aus Groß Drewitz sowie Ralf Homeister aus Schenkendöbern zu Oberbrandmeistern.

 

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Die Lausitzer Rundschau berichtete in der Ausgabe vom 28.02.2012 von unserer Jahreshauptversammlung:

Verdientes Lob für Gubener Feuerwehrleute

Kameraden ziehen Bilanz / Kreisbrandmeister lobt Zusammenspiel der Kräfte bei Gaseinsatz auf dem Bahnhof


Guben Ein Samstagabend ohne Zwischenfälle für die 129 Kameraden der Gubener Wehr. Statt Alarm gab es in der Alten Färberei bei der Jahreshauptversammlung verdientes Lob und Dank für die ehrenamtliche Arbeit und Ausbildung und 147 Einsätze für Leib und Leben anderer.

 


Jahresbilanz 2011 zog die Feuerwehr am Samstag in Guben (Foto: Beate Möschl)

 

Gubens amtierender Bürgermeister Fred Mahro erinnerte an den Hochwassereinsatz 2010 und den Gaseinsatz auf dem Gubener Bahnhof vor 14 Tagen. „Das sind Einsätze, die man nicht üben kann, und bei denen Tolles geleistet wurde“, sagte er. Auch Spree-Neiße-Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer schloss sich dem Lob an. „Sie haben eine hervorragende Leistung und Disziplin an den Tag gelegt beim Gaseinsatz auf dem Bahnhof“, sagte er. Er habe den Einsatz von Forst aus verfolgen können, „in dem Wissen, das hier in Guben die nötigen Entscheidungen getroffen werden“, so Kätzmer. „Es gab eine hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt, ohne die Leitstelle zusätzlich zu belasten. Genau so stelle ich mir Führung und Leitung vor.“

 

Gubens Feuerwehrchef Kay-Uwe Gläsing hob im Rückblick auf das Jahr 2011 mit 147 Einsätzen den großen Wohnungsbrand in der Straupitzstraße zu Jahresbeginn und den Bungalowbrand in Kaltenborn im August hervor. Zwei große Einsatzübungen wurden absolviert – auf dem Firmengelände von Trevira und auf dem Flugplatz Drewitz – sowie ein Ausbildungswochenende mit der Wasserwacht Gubin. 31 Kameraden konnten aufgrund der Mitgliedsjahre oder abgeschlossener Qualifizierungen befördert werden. 19 Kameraden wurden in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet. Ehrenmedaillen nahmen am Samstag elf Kameraden entgegen: Gerhard Lehman und Klaus-Dieter Bennewitz für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Gubener Wehr, Lothar Schulze (40 Jahre), Peter Riedel (30 Jahre) sowie Fabian und David Katins, Nico Hammel, Sven Karge, Dean Raue, Marvin Niewisch und Ronald Conrad (zehn Jahre).

Beate Möschl


Die Lausitzer Rundschau berichtete am 21.11.2011:

Martinshorn und Blaulicht auf dem Wilkeplatz


Guben Die erste Gubener Blaulichtmeile auf dem Wilkeplatz hat am Samstag vor allem die kleinen Gäste begeistert. Vereine, Organisationen und Institutionen nahmen die Gelegenheit wahr und präsentierten sich und ihre Arbeit mit Technikschauen, technischen Vorführungen und Vorträgen – auch Mitmachen und Ausprobieren war für die Gäste angesagt.

 


Der Berliner Felix Jendritzki nahm an einem Feuertraining mit Schutzkleidung teil. Foto: Ute Richter

 

„Eine Stadt lebt davon, dass sich viele Menschen ehrenamtlich in solchen und anderen Vereinen und Organisationen engagieren“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Fred Mahrow zur Eröffnung. Gerade das wolle man ins Gedächtnis rufen. Er lobte die Zusammenarbeit mit der polnischen Seite, von denen sich Grenzschutz und Polizei ebenfalls präsentierten.

Das größte Aufgebot an Fahrzeugen mit Blaulicht auf dem Dach hatte zweifelsohne die Freiwillige Feuerwehr mitgebracht. Neben der Drehleiter war auch das Interesse an den übrigen Einsatzfahrzeugen groß. Wehrführer Kay-Uwe Gläsing erzählte, dass in diesem Jahr bereits 145 Einsätze gefahren wurden. Das seien einige mehr als im Jahr 2010, denn immer wieder müssten Feuerwehrleute heute mit ran, wenn es um Hubschraubereinsätze oder Tragehilfen für den Rettungsdienst gehe.

Die Jugendfeuerwehrleute Ben (11) und Sebastian (13) zeigten den Kindern, wie beispielsweise ein Löschangriff unter voller Montur funktioniert. Der zehnjährige Felix aus Berlin, der derzeit seine Großeltern in Guben besucht, probierte gleich einmal aus, wie man sich als Feuerwehrmann so fühlt. Er zog sich die Schutzkleidung über und rollte Schläuche aus. „Das war echt anstrengend, die Klamotten sind total schwer“, sagte Felix nach seinem ersten Probefeuertraining.

Ganz praktisch erlebte am Samstag auch der sechsjährige Glen-Lucas die Gubener Blaulichtmeile. Er ließ es sich nicht nehmen, einmal durch das von der Revierpolizei mitgebrachte Lasergerät zur Geschwindigkeitsmessung zu schauen. Polizeioberkommissar Dietmar Bednarsky erklärte dem Steppke alles ganz genau. Nebenbei erzählte er, dass die Gubener beruhigt sein könnten, denn nach der Polizeireform würden in Guben genau so viele Polizisten vor Ort sein wie zuvor. Lediglich die Struktur sei dann anders, aber gemeinsam mit der Bundespolizei seien die Ordnungshüter in der Stadt weiterhin rund um die Uhr im Einsatz.

Über ihre Arbeit und Einsatzgebiete berichteten die Feldjäger aus Storkow. Sie sind die Militärpolizei der Bundeswehr und als Eskorten oder Personenschützer im Einsatz. Die Schutzkleidung der Bundespolizei probierte Chris-Paul Schröder (11) an. Überall wo es gefährlich werden kann, kommt sie zum Einsatz. Dies könne bei Fußballspielen genauso sein wie bei Castortransporten. Christ-Paul jedenfalls fühlte sich sehr wohl darin und seine Oma Inge sagte: „Es ist schön, dass die Kinder das hier alles mal ausprobieren können.“

Während die Hundestaffel des Deutschen Roten Kreuzes die Kinder begeisterte, sorgte die Feldküche für die Versorgung. Der Kampfmittelräumdienst hatte gefundene Utensilien mitgebracht und der Land-, Forst- und Militärverein Schenkendöbern parkte seinen Panzer BMP 1 auf dem Wilkeplatz.

 

Zum Thema:
Die erste Gubener Blaulichtmeile sei eine Initiative des Ordnungsamtes gewesen, sagte der stellvertretende Bürgermeister Fred Mahro bei der Eröffnung am Wochenende. „Die Wahrnehmung für die Leute, die tagtäglich Leib und Leben einsetzen, um Menschen zu retten, soll mit diesem Aktionstag verbessert werden“, so das amtierende Stadtoberhaupt.

 

Von Ute Richter

 

 

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