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Juni 2010: Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern


 

"Eine Person im verrauchten Objekt vermisst. Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in das Objekt vor!" lautete der Einsatzbefehl für die Teilnehmer des Atemschutzgeräteträger-Lehrgangs, der im Juni unter der Leitung von Kreisausbilder Rico Nowka im Brandschutz-, Rettungs- und Katastrophenschutzzentrum stattfand. Diese Fotos stammen von einer praktischen Übung.

 

Jeder Trupp hatte die Übung zu absolvieren. In gebückter Haltung öffnet der Trupp die Tür zum stark verrauchten Raum, in dem sich die verletzte Person befindet.

 

Der Rauch behindert die Sicht. Die Kameraden tasten sich voran und suchen die Person.

 

Das eingeschränkte Sichtfeld, die zusätzliche Last des Atemschutzgerätes und die Eindrücke des Brandobjektes vor Ort machen, stellen für die Kameraden zusätzlich zur Belastung werden.

 

Auf den Kameraden muss man sich blind verlassen können. Da ist gegenseitige Hilfe beim Anlegen des Lungenautomates selbstverständlich.

 

Um die körperliche Belastung für die Absolventen zu erhöhen, hatten sie in voller Ausrüstung den Übungsturm zu besteigen.

 

Jeder Trupp fand die "verletzte" Person und brachte sie auf der Trage nach draußen.

 

Sie im Rauch zu finden, war gar nicht so leicht.

 

Dem Besteigen des Übungsturmes folgte der Marsch um das Areal des Rettungszentrums.

 

Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz. Die Ausrüstung musste für den nächsten Ausbildungstag, dem Besuch im Brandhaus in Cottbus, wieder vorbereitet werden.