Text der Lausitzer Rundschau vom 10.04.2019:


Sonderausbildung: Wasserförderung über lange Wegestrecken

Vorbereitung für die Waldbrandsaison


 

Guben (utr) Bei schönstem Sonnenschein absolvierten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Guben mit sechs Fahrzeugen am Samstag eine Sonderausbildung zur Wasserförderung über lange Wegestrecken. Dabei haben die Floriansjünger gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, mussten doch sowie die Löschwasserteiche im Deulowitzer Gewerbegebiet befüllt werden.

Als Aufgabe bei dieser Übung stand, Wasser aus dem Schwarzen Fließ in Deulowitz hin zu den Feuerlöschteichen im Gewerbegebiet zu pumpen. 150 Schläuche, davon 25 in Reserve, wurden verlegt. Das sind rund 3000 Meter Schläuche. Doch die Gubener Feuerwehrleute, zu denen übrigens auch die Bresinchener, die Schlagsdorfer und die Groß Breesener gehören, sind so routiniert, dass alles reibungslos klappte.

Foto: Wasserentnahmestelle: Schwarzes Mutterfließ


„Ein Szenario könnte beispielsweise ein großer Waldbrand sein, so wie ihn es im vergangenen Jahr beispielsweise in der Lieberoser Heide gab, sein. Mitten im Wald gibt es so gut wie nie Wasser, deshalb müssen dann über lange Strecken Schläuche verlegt werden und das üben wir in der Regel aller zwei Jahre“, so Wehrleiter Rico Nowka. Nachdem alles wieder verladen war, konnten sich die Kameraden beim vorbereiteten Essen kräftig stärken.

Gleichzeitig dient diese Übung auch zur Kontrolle der Schläuche, die über Jahre in den dafür vorgesehenen Anhängern gelagert werden. Nach der Nutzung zur Sonderübung werden sie nun geprüft und müssen dann per Hand alle wieder ausgerollt und gut verstaut werden, um im Ernstfall einsatzbereit zu sein.

Für Rico Nowka war diese Sonderübung durchaus erfolgreich, denn die Kameraden haben wieder die Abläufe üben können. Er weiß: „Beim Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen.“


Ute Richter



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