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O'zapft is

Zünftiger Abend bei der Feuerwehr Guben

Das Oktoberfest in München fiel zwar auch in diesem Jahr aus, doch die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Guben veranstalteten für die Kameradschaftspflege selber ein kleines Oktoberfest. Traditionell gab es neben dem einen oder anderen Maß Bier auch Haxe, Leberkäse und Brathendl. So ließen es sich auch einige Gäste nicht nehmen trotz des ungemütlichen Wetters mit Dirndl oder Lederhose zu erscheinen. Bei Musik und ein Lagerfeuer ließen die Partygäste den Abend gemütlich ausklingen.


Kameraden ausgezeichnet und befördert

Da in diesem Jahr die Jahreshauptversammlung ausfallen musste, wurden Kameradinnen und Kameraden durch die Wehrführung im Sommer in jeder Ortswehr ausgezeichnet und befördert. Nach Groß Breesen und Bresinchen wurden nun die Ehrungen in Guben und Schlagsdorf überreicht.

Auszeichnung eines Schlagsdorfer Feuerwehrmannes

Der Schlagsdorfer Kamerad Dieter Ziebler wurde am 17.09.2021 mit der Sonderstufe des Ehrenzeichens des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße e.V. geehrt. Kamerad Ziebler steht den Kameraden seiner Wehr stetes mit Rat und Tat im Einsatz- und Ausbildungsdiensten zur Seite, wobei er stets motivierend auf diese einwirkt. Für seine unermüdliche Einsatzbereitschaft und wertvollen Unterstützung bei verschiedensten Maßnahmen der ehrenamtlichen Feuerwehrtätigkeit wird Kamerad Ziebler mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

Feuerwehrkameraden aus Guben-Mitte erhalten Ehrungen

Ebenfalls ausgezeichnet wurden Kameraden der Wehr aus Guben-Mitte. Christian Sommer, Zugführer der Feuerwehr Guben, erhielt das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes für sein Engagement, welches über einen normalen Feuerwehrdienst hinaus geht. Gleiches erhielt Tobias Frank, für seine Unterstützung und Verantwortungsübernahme bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr.

Kamerad Marcel Müller erhielt das Ehrenzeichen der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg in Bronze für seine Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart und der damit verbunden zusätzlichen Aufgaben zum normalen Aus- und Einsatzdienst.

Die Stadtwehrführung hofft auf eine normale Durchführung einer Jahreshauptversammlung mit allen Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Guben im Februar 2022.


Ohne Schulungen geht es nicht

Das Aufgabenspektrum der Feuerwehr hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Umso wichtiger ist es, dass sich auch die Kamerad*innen der Freiwilligen Feuerwehr regelmäßig schulen lassen, um im Einsatzfall professionell und adäquat helfen zu können. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere wöchentliche Ausbildung geben:

Jeden Freitag ab 18 Uhr findet am Standort im BRKZ am Cottbuser Platz 19 unsere Ausbildung statt. Dabei setzen wir uns mit den unterschiedlichsten Themen auseinander: Vom Umgang mit chemischen Stoffen und dem Anziehen eines Chemikalienschutzanzuges, über das Retten einer verletzten Person mittels eines Leiterhebels aus dem 2. Obergeschoss sowie die professionelle Anwendung eines Sprungretters, bis hin zum Zerschneiden eines verunfallten PKW.

So sind wir auf fast alle Szenarien, die uns bei unserer Ausübung des Ehrenamtes widerfahren können, gut vorbereitet.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Kamerad*innen, die sich jede Woche auf's Neue die Zeit nehmen, um eine Ausbildung vorzubereiten und durchzuführen.

Wenn auch Sie Interesse haben, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Guben näher kennenzulernen oder selbst Teil unseres Teams zu werden, so schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei: Jeden Freitag ab 18:00 Uhr im Brand-, Rettungs- und Katastrophenschutzzentrum in Guben, Cottbuser Platz 19.

JK


Die Ortsfeuerwehr Schlagsdorf

Im südlichsten Gubener Ortsteil befindet sich direkt am Anger, also direkt im Ortskern, das 1999 sanierte Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Schlagsdorf. 10 aktive Kameraden treffen sich hier zu Ausbildungen und starten von hier aus zu ihren Einsätzen.

Für Einsätze steht ein Tanklöschfahrzeug (TLF) bereit. Es ersetzte im Jahr 2015 einen Robur-LO. Das TLF bietet Platz für 6 Einsatzkräfte. Schlagsdorf ist umgeben von Wald. So war die Waldbrandbekämpfung schon immer eines der Haupteinsatzgebiete. Seit jedoch die Umgehungsstraße an Schlagsdorf vorbei zum Grenzübergang Gubinek führt, sind die Kameraden auch bei Einsätzen nach Verkehrsunfällen gefordert und mit einem speziellen Anhänger für die Technische Hilfeleistung ausgerüstet. Die Feuerwehr ist in Schlagsdorf ein fester Bestandteil im Dorfleben. Die Kameraden übernehmen jährlich die Organisation des Osterfeuers und unterstützen bei weiteren Aktivitäten im Dorf.


Kameraden ausgezeichnet

Zwei Kameraden der Ortsfeuerwehr Groß Breesen wurden mit dem Brandenburger Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze sowie dem Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße ausgezeichnet.

Kamerad Thorsten Weichert erhielt für seine verdienstvolle, ehrenamtliche Tätigkeit in der Ortsfeuerwehr Groß Breesen das Brandenburger Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze. Kam. Weichert ist 2003 in die Feuerwehr eingetreten und hat seit Beginn an Verantwortung übernommen. Neben sämtlichen Ausbildungen bis zum Truppführer, ist Kam. Weichert Maschinist für Löschfahrzeuge. Des Weiteren übernahm er die Funktion des stellvertretenen Ortswehrführers und führte später als amtierender Ortswehrführer die Wehr im größten Gubener Ortsteil. Auch mit Übergabe an eine neue Ortswehrführung im letzten Jahr, ist Kam. Weichert mit Rat und Tat zur Stelle. Er kümmert sich seit Beginn seiner Feuerwehrlaufbahn nicht nur um die Pflege und Wartung der Feuerwehrfahrzeuge der Ortswehr, sondern auch um das Gerätehaus. Außerdem ist Thorsten Weichert für alle Aktivitäten der Jugendfeuerwehr zu begeistern und unterstützt aktiv, wenn die Jugendfeuerwehrausbilder Hilfe benötigen.

Kamerad Sven Mönicke ist seit 2010 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und erhielt das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße. Er absolvierte sämtliche Lehrgänge bis hin zur Qualifikation des Truppführers. Im Bereich der Sonderausbildungen nahm Hauptlöschmeister Mönicke am Atemschutzgerätelehrgang sowie an Übungen im Brandübungshaus, an Weiterbildungen im Digitalfunkbereich, am Maschinisten-Lehrgang für Löschfahrzeuge und an einem Lehrgang 2Ölunfall auf dem Gewässer" teil. Den Einsatzdienst von ca. 20 Einsätzen pro Jahr und den dazugehörigen Ausbildungsdienst erfüllt er mit großer Motivation. Zusätzlich übernimmt Kam. Mönicke auch Ausbildungen in der Ortsfeuerwehr und unterstützt die Jugendfeuerwehr bei Vor- und Nachbereitungen bei größeren Veranstaltungen.

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Stadtwehrführung; FF Guben


Ablösung nach 25 Jahren

Es war Anfang der 90er Jahre als die Freiwillige Feuerwehr Guben, am Standort Mitte, ihr erstes "Waldbrand"-Tanklöschfahrzeug (TLF 16/48) - Typ Brandenburg bekam. Das Fahrzeug vom Hersteller MAN wurde 1994 in Dienst gestellt. Der Waldbrand in Grießen im August 1994 war die erste Bewährungsprobe des neuen Fahrzeugs. Das geländegängige Fahrwerk, 4.800 Liter Löschwasser und eine leistungsfähige Pumpe bieten die besten Voraussetzungen für das Bekämpfen von Waldbränden. 3 Kameraden bilden die Besatzung. Für die alltäglichen Einsätze wird das Fahrzeug als Wasserzubringer bei Brandeinsätzen oder an der Wasserentnahmestelle eingesetzt.

Nach 25 Jahren und unzähligen Einsätzen, wurde dieses Fahrzeug durch die neuste Generation abgelöst. Wobei das Wort "abgelöst" trifft es nicht ganz, denn nach der Indienststellung des neuen TLF 4000 in Guben-Mitte 2019, versieht das erste "Waldbrand TLF" der Stadt nun seinen Dienst in der Ortsfeuerwehr Groß Breesen und löste hier ein TLF auf W50 Basis ab.

Das neue TLF4000 ist ebenfalls ein MAN und aktuell im Standort Mitte eingesetzt. Zur Besatzung gehören 6 Kameraden. Zwar kann es auch im Waldbrand eingesetzt werden, wird aber hauptsächlich im Stadtgebiet seinen Dienst verrichten. Mit einem Fassungsvermögen von 4000 Liter wird das TLF4000 bei fast allen Brand- und Hilfeleistungseinätzen mit alarmiert.

Auf unserer Internetseite www.feuerwehr-guben.de finden Sie weitere Informationen zu unseren Fahrzeugen und anderen Themen.

RP, NH


Heißausbildung

Am Samstag den 22.05.2021 fuhren 7 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Guben sowie 1 Kamerad der Ortsfeuerwehr Krayne aus der Gemeinde Schenkendöbern zur Heißausbildung in das Kraftwerk Jänschwalde. Die dort zuständige Werkfeuerwehr LEAG ermöglichte es der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen einer Kreisausbildung in ihrer Brandsimulationsanlage zu üben.

Die Ausbildung wurde von den Ausbildern Stephan Winkler und André Schramm der Werkfeuerwehr LEAG durchgeführt.

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JK


08.05.2021 - Großeinsatz in Guben

In der Nacht zum Samstag wurden wir um 01:08 Uhr mit dem Stichwort "B: Gebäude - Groß" zu einem bekannten Werkzeughandel alarmiert. Eine weit sichtbare Rauchsäule und ein großer Feuerschein ließ den Einsatzkräften bereits auf dem Weg zum Gerätehaus erahnen, dass es sich hier um einen längeren Einsatz handeln wird. Bei unserem Eintreffen am Schadensort, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Ein Übergreifen des Feuers auf ein Lager, in dem verschiedenste Gasflaschen und weitere hochentzündliche Materialien gelagert wurden, konnte verhindert werden. Die Einsatzkräfte der kompletten Freiwilligen Feuerwehr Guben, einzelne Ortsfeuerwehren der Gemeinde Schenkendöbern, der Kreisbrandmeister, ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes sowie Rettungsdienst und Polizei waren vor Ort. Insgesamt kämpften rund 60 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Zusätzlich wurde der Bagger eines örtlichen Bauunternehmers hinzu gezogen, da für die Restablöschung Bauteile entfernt werden mussten. Der Einsatz zog sich bis in die Nachmittagsstunden. Bei solch einem Ausmaß eines Brandes sind die Einsatzkräfte auch Stunden nach dem eigentlichen Brand immer wieder zu Nachlöscharbeiten gefordert.

RP


Feuerwehrtechnik vorgestellt: der Kommandowagen

Im Stadtbild von Guben kann immer wieder ein spezielles Dienstfahrzeug beobachtet werden: der Kommandowagen. Hierbei handelt es sich um einen PKW für besondere Aufgaben: Aktuell ist es ein KIA Sportage aus dem Jahr 2015. Um im Einsatzfall immer eine Führungskraft in Funktion des Einsatzleiters sicher zu stellen, verrichten die Zugführer in der Feuerwehr Guben den sogenannten Leitungsdienst. Der Kommandowagen steht dem jeweiligen Zugführer als Führungsfahrzeug zur Verfügung. Zu den Haupteinsatzgebieten zählen die Kommunikation zwischen Einsatzstelle und Regionalleistelle, die Erkundung von größeren Einsatzstellen und der Transport des zweiten Notarztes. Ist das Notarzteinsatzfahrzeug des Rettungsdienstes bereits bei einem Einsatz gebunden ist wird die Feuerwehr alarmiert. In diesem Fall holt der Leitungsdienst den jeweiligen bereitschaftshabenden Notarzt ab und transportiert ihn/sie zur Einsatzstelle.

LP


Im Umgang mit der Motorkettensäge wurden kürzlich sechszehn Feuerwehrleute geschult

Unter der Ausbildung von Erich Erdmann vom Forstconsulting Erdmann aus Guben lernten die Brandschützer an zwei Tagen das Handling mit der Motorsäge. Nicht nur der sichere Umgang mit der Kettensäge, sondern auch verschiedene Schnitttechniken für den Feuerwehreinsatz wurden besonders geschult. Gerade bei Sturmeinsätzen ist die Ausbildung und der sichere Umgang wichtig. "Das kann schon gefährlich werden." Immerhin liege die Kettengeschwindigkeit bei bis zu 14.000 Umdrehungen. "Das sind bis zu 16 Meter pro Sekunde!" Die Schwertspitze sollte man bis auf Ausnahmen nicht einsetzen, ansonsten fliegt einem die Säge, die zwischen 8 und 15 Kilo wiegt, um die Ohren. Das zeigen auch die Videosequenzen, die Erdmann seinen Schulungsteilnehmern mitgebracht hat. "Es gibt immer wieder Todesfälle durch Motorsägen", berichtet der Ausbilder. Eine besondere Schutz- bzw. Schnittschutzausrüstung ist bei Arbeiten mit der Motorkettensäge Pflicht.

Die Ausbildung von befähigten Kameraden mindestens nach dem Modul A ist in allen Wehren, in denen eine Motorkettensäge vorhanden ist, Pflicht. Aber auch das praktische Arbeiten - Schnittübungen am liegenden Holz und stehenden Schwachholz sowie Fällen von Schwachholz einschl. Zufallbringen hängengebliebener Bäume muss geschult werden.

Des Weiteren beinhaltete die Ausbildung des Moduls B das Fällen und Aufarbeiten von stärkeren Bäumen und das Erkennen und Beurteilen von Spannungen im Holz. Das stückweise Abtragen von Bäumen von der Drehleiter aus, wurde theoretisch behandelt.

Die ausgebildeten Feuerwehrkräfte müssen wie auch beim Umgang mit anderen feuerwehrtechnischen Geräten immer wieder üben und sich weiterbilden, da die verschiedensten Einsatzmittel und Techniken viel Wissen abfordern.

Nach erfolgreicher theoretischer sowie praktischer Prüfung konnten die Teilnehmer den "Sägeschein" in der Hand halten.

Einsätze

Hier finden einen Überblick unserer Einsätze des aktuellen Jahres.
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